15.06.2008 - 18:16 Uhr
Wahlkampf zu Universitätsgremien verkommt
Am 10. und 11. Juni 2008 finden an der Universität Erfurt die Wahlen zu den Gremien der Hochschule, unter anderem dem Studierendenrat und dem Senat, statt. Ein Merkmal der studentischen Mitwirkung war dabei bislang stets die ausschließliche Orientierung an personeller Eignung und Kompetenz. So wird auch der Studierendenrat (StuRa) über Personen, nicht über politische Listen wie an größeren Universitäten gewählt.
Allerdings verkommt der Wahlkampf um die besten Ideen und Köpfe in diesem Jahr zu einer „Werbeschlacht“ zwischen RCDS und Juso-Hochschulgruppe. „Floskeln wie ‚Der RCDS steht für Studiengebühren – Wir für Chancengleichheit’ sind nichtssagend und gehören zudem nicht zum Kompetenzbereich des Studierendenrates“, so der Vorsitzende der Liberalen Hochschulgruppe Wolf von Laer. „Der RCDS ist leider genauso in diesem lauten Lagerwahlkampf beteiligt, der dem Gremium StuRa nicht gerecht wird“, so der Vorsitzende Sebastian Risse weiter. „Die Liberale Hochschulgruppe unterstützt selbstverständlich die Kandidaten aus ihren Reihen für den Studierendenrat, David Mischkowski, und für den Senat, Wolf von Laer, bekennt sich aber uneingeschränkt zur nicht diskutablen Überparteilichkeit des Studierendenrates. Jusos und RCDS sollten schnellstens begreifen, dass es bei den Wahlen um das Wohl der Studierenden und der Universität, nicht einzelner Hochschulgruppen geht.“
Datei zum Download: Pressemitteilung_06.06.2008.pdf



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